Whatsapp kauft sich Facebook

Heute Morgen entfuhr mir schon ein „Wow“ als ich vom stolzen Übernahmepreis für WhatsApp hörte. Insgesamt 19 Milliarden Dollar ist Facebook bereit für den Champion der Kurznachrichtendienste zu bezahlen. Ist das zuviel? Ist es gerechtfertigt?? WhatsApp hat heute 430 Millionen Nutzer weltweit. Diese riesige Community hat es innerhalb von 4 Jahren aufgebaut. Das ist rasend schnell geschehen. Schneller übrigens, als Facebook damals in seinen Anfangsjahren gewachsen ist. Heute ist es so, dass man nicht mehr um diesen Dienst herum kommt, denn er hat ein Kontaktmonopol aufgebaut. Es ist der Dienst, den alle nutzen. Irgendwann wird heute jeder von seinen Freunden gefragt, warum denn man eigentlich nicht bei WhatsApp ist. Dann dauert es nicht mehr lange, bis man auch dazu stößt. So sind es in Deutschland mittlerweile 30 Millionen Nutzer, die den Dienst nutzen. Unerhört viel, bei insgesamt „nur“ 40 Millionen deutschen Smartphone-Nutzern. Es ist klar, dass Facebook hier nicht solche Traumzahlen erzielt. Klar, dass man gewaltig neidisch auf WhatsApp geworden ist. Die großen Player haben versucht eigene Apps auf den Markt zu werfen um WhatsApp zu stoppen, aber da war es schon zu spät. Der Facebook-Messenger hatte sich zwar in der Funktionsweise stark an WhatsApp angelehnt, doch das hatte letzten Endes keine Auswirkungen gehabt. Auch Google hatte in den letzten Jahren noch hektisch am Messenger geschraubt, aber nur wenig erreicht. Ich glaube seit der Umbenennung von Google Talk in Hangouts habe ich das Ding nicht mehr benutzt.
Ich bin gespannt, wie es nun mit WhatsApp weiter geht. Wird er eigenständig bleiben oder völlig in Facebook’s Landschaft aufgehen? Wird der Erfolgskurs fortgesetzt, oder werden sich die User nun einen neuen Dienst suchen? Man wird es sehen.

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