Nutzung von Facebook-Login zunehmend

Nach einer Untersuchung von Datanyze wächst die Zahl der wichtigen Webseiten mit Facebook-Login. Seit August untersucht man die Top 1 Million der bei Alexa rankenden Seiten und hat seitdem eine Erhöhung von 24.770 auf 25.550 festgestellt. Eine starke Zunahme ist das aus meiner Sicht nicht. Es bleibt aber in jedem Fall interessant, die Entwicklung zu beobachten und zu sehen, welche Webseiten sich für die Nutzung entscheiden. Unter den Top 100 von Alexa sind es derzeit die Seiten von Pinterest, Stackoverflow, ESPN, Netflix und BuzzFeed.
Weiterhin ist interessant, dass die Nutzung des Facebook-Logins zwar zunimmt, es aber auch viele Seiten zu geben scheint, die ihn wieder abschaffen. So wurde diesen November unter den 25 Millionen von Datanyze beobachteten Seiten eine Zunahme von 1988 bei gleichzeitiger Abnahme von 692 FB-Logins registriert. Es gibt also eine gehörige Zahl von Webseiten, die mit der Implementation des Logins nicht zufrieden sind. Was sind die Gründe dafür? Mangelnde Nutzung, Datenschutzbedenken oder technische Probleme? Ich wüsste gern die Antwort.
Quelle: Inside Facebook

Ello, ein ziemlich junges soziales Netzwerk.

Ello

Designelemente von Ello

Neulich las ich vermutlich bei Facebook oder Twitter etwas von einem „neuen trendigen sozialen Netzwerk“, einem „Netzwerk für die Kreativen“ und war interessiert. Als Social Media Mensch muss man so etwas ja kennen und analysieren. Also bin ich hin und habe es mir angesehen.
Ello heisst das neue Netzwerk. Es kommt aus den USA, doch nicht aus dem Sillicon Valley. Die Brutstätte ist vielmehr eine Werbeagentur mit kreativen Menschen. Und so sieht es auch aus, finde ich. Das Netzwerk hat eine sehr reduzierte aber für den Anfänger auch schwer verständliche Benutzeroberfläche, bei der die meisten Erklärungen fehlen. So kann es anfänglich vielleicht dauern, bis man den Button zum Absenden des Posts entdeckt, oder es einem gelingt einen Text zu einem Bild zu schreiben. Ob das gut oder schlecht ist, ist egal, denn bei den Benutzern von Ello herrscht der Pioniergeist vor.

Damit das Pflänzchen Ello nicht zu schnell wächst, ist es derzeit noch invite only, man kann also nur mit Einladung Mitglied werden. Diese Hürde konnte ich nach einigen Tagen mit der Hilfe von PR-Blogger Klaus Eck überwinden (herzlichen Dank). Mit besagtem Pioniergeist hab ich mir noch auch dem Smartphone einen Account angelegt und die ersten Schritte versucht. Das war nicht so leicht, denn die Usability über das Handy ist noch nicht die Beste. Danach passierte erstmal nichts, weil ich keine Gelegenheit mehr hatte die Seite aufzurufen.

Heute konnte ich mich genauer umschauen. Ich habe mein Profil komplettiert und bin auf die Suche nach interessantem Inhalt gegangen. Leider konnte ich zum Thema das mich interessiert, nämlich Klettern, kaum etwas finden. Wie es aussieht lässt sich bisher nur nach Profilnamen und nicht nach Themen suchen. Außerdem ist es schwer Profile zu finden, auf denen wirklich etwas passiert. Viele Nutzer scheinen erstmal abzuwarten und posten so gut wie nix. Daher ist es wichtig aktiv auf die Suche nach Inhalten und interessanten Usern zu gehen, sonst passiert nix im Feed.

Man sieht an allen Ecken und Enden, dass Ello ein sehr junges Netzwerk ist, dessen Erfolg noch lange nicht absehbar ist. Derzeit wächst es zwar, aber ob das Netzwerk damit auch lebendiger wird, ist nicht gesagt.

Was lässt sich wichtiges über Ello sagen:

  • Ello ist am ehesten mit Twitter zu vergleichen, der Newsfeed wird nicht mit einem Algorithmus gefiltert.
  • Fotos sieht man schön groß und es gibt Möglichkeiten zur Textformatierung (fett, kursiv, Link).
  • Das Design ist responsiv, doch die Benutzung am Desktop ist vorzuziehen.
  • Es gibt noch keine Smartphone-App. Ein Manko welches laut diesem Bericht demnächst behoben werden soll.
  • Man kann seine Kontakte in Friends und Noise einteilen. Von ersteren sieht man alles, von letzteren nur etwas, wenn man den Noise-„Feed“ besucht.
  • Es gibt keine Like-Funktion, aber neben Beiträgen steht, wie oft sie angezeigt wurden.
  • Es gibt keine Teilen-Funktion mit der Beiträge im eigenen Profil geteilt werden können.

Facebook-Seiten, endlich mit Impressum

Impressumslink auf  Facebookseite.

Impressumslink auf Facebookseite.

Heute war ein bemerkenswerter Tag für alle die in Deutschland eine Facebook-Seite betreiben – Facebook ermöglicht uns endlich ein dem deutschen recht entsprechendes Impressum. Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, war lange lange im amerikanischen Netzwerk nur auf Umwegen zu bewerkstelligen. Heute ging ein Aufatmen durch die deutsche Social Media Community.

Das TMG und Facebook

Nach dem deutschen Telemediengesetz §5 haben auch alle deutschen Facebook-Seitenbetreiber eine Anbieterkennzeichnung, also ein Impressum, „leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten“. Das bedeutet in der Praxis, dass es einem Seitenbesucher mit maximal 2 weiteren Klicks möglich sein muss, diese Anbieterkennzeichnung aufzurufen. Die Anbieterkennzeichnung kann kann beispielsweise auf Webseiten unter den Rubriken „Impressum“ oder „Kontakt“ erfolgen.
Bei Facebook war bisher das Problem, dass solche Rubriken nicht zur Verfügung standen und das Impressum daher nicht wie erforderlich kenntlich gemacht werden konnte. Es gab einzig den Infobereich der Seiten, in dem endgeräteübergreifend ein Impressum angegeben werden konnte (Desktop-Apps für das Impressum werden in der Facebook-Mobil-App nicht angezeigt). Mehrere Designänderungen der Seiten führten aber dazu, dass die Seiteninfos hinter dem Begriff „weitere Informationen“ versteckt wurden – das Impressum war seitdem nicht mehr „unmittelbar erreichbar und bedeutete für alle deutschen Facebook-Seiten eine gewisse rechtliche Unsicherheit und die Gefahr einer potentiellen Abmahnung.

Social Media Anwalt Thomas Schwenke hat die Veränderungen in der Impressumsthematik in den letzten Jahren bei allfacebook.de begleitet. Im Artikel „Das Impressum | Rechtliche Stolperfallen beim Facebook Marketing“ gab und gibt er Empfehlungen für die Umsetzung eines korrekten Impressums. Die Tatsache, dass er den Artikel bisher 4 Mal überarbeiten musste, zeigt wieviel Arbeit und Kopfzerberechen Facebook den deutschen Seitenbetreibern in der Sache gemacht hat. Dabei waren sehr lange Zeit keinerlei Anzeichen zu erkennen, dass Facebook eine rechtskonforme Lösung schaffen würde. Mir kam es so vor, als würden die Seiten nur für die Bedürfnisse in den USA entwickelt und die Probleme bei uns völlig ignoriert. Dies wird jetzt bald Vergangenheit sein.

Neues Design für Facebook-Seiten berücksichtigt Impressum

Mit dem neuen Design für die Seiten scheint man bei Facebook auch an die Impressumsproblematik gedacht zu haben. Zumindest fallen die Vorstellung des Design und die gestrige Überraschung mit der Impressumsrubrik fast zusammen. Auf allen Seiten, die auf das neue Design umgestiegen sind erscheint nun im linken Infobereich der Chronik ein Impressumslink, wenn man im Bereich Seiteninfo ein Impressum angibt. Die genaue Einrichtung wird bei allfacebook.de beschrieben.
Auch alle Seiten, die noch nicht auf das neue Design umgestiegen sind, können ab sofort das Impressum angeben. Bei ihnen ist das Impressum allerdings nicht in der Chronik verlingt. Aus diesem Grund sollte man die bisher empfohlenen Workarounds für das Impressum – Impressumslink in der Kurzinfo oder Impressums-App – unbedingt noch beibehalten.

Ich bin am Grübeln, warum Facebook nun auf einmal die spezifischen Bedürfnisse in Deutschland berücksichtigt. Stand die Änderung schon lange auf der Agenda und wurde einfach mit dem großen Design-Update berücksichtigt? War der Unmut von Werbekunden, oder eine Risikoabwägung für Facebook die Ursache für die Änderung. Leider sind das, meiner Kenntnis nach, derzeit alles nur Mutmaßungen. Facebook hat sich dazu nicht geäußert.

Weitere Informationen: Artikel von RA Schwenke „Endlich rechtssicher? Facebook führt eine Impressumsrubrik für Seiten ein

Whatsapp kauft sich Facebook

Heute Morgen entfuhr mir schon ein „Wow“ als ich vom stolzen Übernahmepreis für WhatsApp hörte. Insgesamt 19 Milliarden Dollar ist Facebook bereit für den Champion der Kurznachrichtendienste zu bezahlen. Ist das zuviel? Ist es gerechtfertigt?? WhatsApp hat heute 430 Millionen Nutzer weltweit. Diese riesige Community hat es innerhalb von 4 Jahren aufgebaut. Das ist rasend schnell geschehen. Schneller übrigens, als Facebook damals in seinen Anfangsjahren gewachsen ist. Heute ist es so, dass man nicht mehr um diesen Dienst herum kommt, denn er hat ein Kontaktmonopol aufgebaut. Es ist der Dienst, den alle nutzen. Irgendwann wird heute jeder von seinen Freunden gefragt, warum denn man eigentlich nicht bei WhatsApp ist. Dann dauert es nicht mehr lange, bis man auch dazu stößt. So sind es in Deutschland mittlerweile 30 Millionen Nutzer, die den Dienst nutzen. Unerhört viel, bei insgesamt „nur“ 40 Millionen deutschen Smartphone-Nutzern. Es ist klar, dass Facebook hier nicht solche Traumzahlen erzielt. Klar, dass man gewaltig neidisch auf WhatsApp geworden ist. Die großen Player haben versucht eigene Apps auf den Markt zu werfen um WhatsApp zu stoppen, aber da war es schon zu spät. Der Facebook-Messenger hatte sich zwar in der Funktionsweise stark an WhatsApp angelehnt, doch das hatte letzten Endes keine Auswirkungen gehabt. Auch Google hatte in den letzten Jahren noch hektisch am Messenger geschraubt, aber nur wenig erreicht. Ich glaube seit der Umbenennung von Google Talk in Hangouts habe ich das Ding nicht mehr benutzt.
Ich bin gespannt, wie es nun mit WhatsApp weiter geht. Wird er eigenständig bleiben oder völlig in Facebook’s Landschaft aufgehen? Wird der Erfolgskurs fortgesetzt, oder werden sich die User nun einen neuen Dienst suchen? Man wird es sehen.

Viral-Hit „First Kiss“

Bild aus dem Kurzfim First Kiss von Tatia Pliieva

Bild aus dem Kurzfim First Kiss von Tatia Pliieva

Das Video „First Kiss“ von Tatia Pllieva erschien heute vielfach in meinem Newsfeed und machte klar, dass da ein viraler Hit am entstehen ist. 20 Menschen werden dabei gefilmt wie sie eine fremde Person zum ersten Mal küssen. Wer möchte so etwas nicht miterleben? Bei mir hat es bis heute Abend gedauert, bis ich das Video ansehen und mich dafür begeistern konnte. Mittlerweile wurde das Video in etwas mehr als 24 Stunden über 11 Millionen mal angesehen – ein ganz großer viraler Hit. Wer denkt, dabei handelt es sich ausschließlich um ein Kunstprojekt oder was derartiges, der sei von AdWeek informiert : Das Ganze ist unter Marketing-Coup einzustufen, denn das Video wurde für das Mode-Label Wren aus L.A. gedreht.

Unbedingt ansehen!
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Shortcuts für Facebook – Tastenkürzel für den Schnellzugriff

Mit  ALT + M  öffnet man im Chrome-Browser auf Facebook ein Nachrichtenfenster.

Bin gerade per Zufall wieder auf die Tastenkürzel gestoßen und merke, dass die eigentlich ziemlich praktisch sind. Für die Facebook-Webseite gibt es viele Tastenkürzel mit denen man wichtige Seiten schnell aufrufen und sich lästiges suchen sparen kann. Die Shortcuts funktionieren, je nach Browser, im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Tasten. Bei mir klappte es mit Firefox und Chrome. Mit dem Explorer von Microsoft funktionierte es nicht.

Die Tastenkombinationen bei unterschiedlichen Browsern sind:
Google Chrome = ALT
Firefox = ALT + SHIFT
Firefox (MacOS X) = FN + CRTL

Dazu kombiniert man die folgenden Tasten um bestimmte Seiten und Funktionen von Facebook zu öffnen:
1 – Öffnet die Startseite (Newsfeed)
2 – Öffnet die Chronik (Timeline)
3 – Öffnet die Freunde-Seite
4 – Öffnet die Nachrichten
5 – Öffnet die Benachrichtigungen
6 – Öffnet die Kontoeinstellungen
7 – Öffnet die Privatsphäre Einstellungen
8 – Öffnet Facebooks Seite
9 – Öffnet die Nutzungsbedingungen
0 – Öffnet die Hilfe (Achtung, von hier fiunktionieren nur die Shortcuts 8 und 9 um wieder „zurück“ zu kommen)
M – Neue Nachricht schreiben

Hier ein Beispiel:
Um die Nachrichten zu öffnen drückt man beim Firefox gleichzeitig die Tasten: ALT + SHIFT + 4
In Google Chrome: ALT+ 4

Mit ALT + M öffnet man im Chrome-Browser auf Facebook ein Nachrichtenfenster.